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Neues Mitglied im deutschen Dressur-Kader - Frederic Wandres und Duke of Britain

06.12.2018

Vom Sieg in der Louisdor Preis Qualifikation bei Horses & Dreams in Hagen a.T.W in 2017, dem anschliessenden 5. Rang im Finale des Louisdor Preises, einem erfolgreichen Nationen-Preis Debüt für Deutschland in Rotterdam in 2018 bis hin zum allerersten Weltcup Start und Sieg im polnischen Zakrzów im Oktober, Frederic Wandres und der elf-jährige Hannoveraner Wallach aus dem Besitz des Hof Kasselmann haben in den letzen zwei Jahren so richtig überzeugt.

Mehr geht kaum. Das sahen auch die Mitglieder des Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) so, und haben das Paar für 2019 in den Perspektivkader Dressur (vorher B-Kader) berufen. Den Perspektivkader bilden Reiter und Pferde, die aktuelle Erfolge vorweisen können sowie die Perspektive haben, in den Olympiakader aufzusteigen, und damit auch für die erfolgreiche Teilnahme an kommenden Weltreiterspielen oder Olympischen Spielen infrage kommen.

 

Frederic Wandres und der Dimaggio-Rubinstein Sohn sind seit gut zwei Jahren ein Paar, und haben ihren Anfang zusammen auf nationalem Prix St Georges Niveau gemacht, bevor durch stetige Arbeit und korrektes Training der Weg in den Grand Prix folgte. Hof Kasselmann wird oft als Kompetenzzentrum für Dressursport benannt, und der Erfolg von Bereiter Wandres auf dem eigenen Duke of Britain zeigt wie gut das Prinzip von Hof Kasselmann funktioniert — talentierte junge Leute mit guten Pferden zu kombinieren und ihnen eine professionelle Ausbildung und Training zu ermöglichen.

 

Wandres ist mit Recht stolz auf seine Leistung und die Aufnahme in den Perspektivkader, aber vor allem auf sein Pferd, „Wir haben zusammen gelernt und unsere erste Grand Prix Prüfung geritten. Das wir da sind, wo wir jetzt sind, spricht auch für das Pferd. Er tut für mich alles, und ich tue auch für ihn alles.”

 

Schon im Louisdor Preis Finale lobte Dr. Dietrich Plewa den Fuchswallach, „Die besten Piaffen, die wir bis jetzt gesehen haben! Ausgereift auf der Stelle, das Pferd setzt sich, fusst deutlich ab und ist in bilderbuchmässiger Anlehnung.“

 

Geboren wurde Duke of Britain in England bei Tony und Sarah Pidgley, bevor er in 2011 über die P.S.I. Auktion an Victoria Michalke verkauft wurde. Michalke und Duke of Britain belegten den 4. Platz bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden in 2013. Später wechselte das Pferd zurück in den Besitz von Ullrich Kasselmann und in den Beritt von Frederic Wandres.

 

Der grösste Erfolg der beiden kam im Oktober beim Weltcup-Dressurturnier in Zakrzów, zuerst der Sieg im Grand Prix und dann auch in der Kür mit fast 80 Prozent, 79,610 %. Es war der erste internationale Grand Prix Sieg für den 31-jährigen Wandres und der erste Auftritt bei einem Weltcup-Turnier überhaupt. Auch in der aktuellen Weltrangliste für Dressur haben Wandres und Duke of Britain damit ein paar Plätze nach oben gut gemacht.

 

Wandres sagt, „Ich hoffe natürlich, dass der Weg hier noch nicht zu Ende ist. Wenn alles gut geht, dann würde ich im nächsten Jahr gerne an den deutschen Meisterschaften in Balve teilnehmen und mich auch weiter in der Weltrangliste etablieren.”

 

Wir wünschen dem Paar natürlich viel Erfolg.

Hof Kasselmann